Zutaten:

  • 1,5 kg Rotkohl (frisch, fester Kopf)
  • 1 Stück Zwiebel (groß, fein gewürfelt)
  • 200 g Äpfel (säuerliche Sorte, geschält und gewürfelt)
  • 2 EL Butterschmalz (oder Gänseschmalz)
  • 2 EL Brauner Zucker
  • 250 ml Rotwein (trocken, z.B. Spätburgunder)
  • 150 ml Apfelessig
  • 250 ml Gemüse- oder Fleischbrühe
  • 4 Stück Lorbeerblätter
  • 8 Stück Wacholderbeeren
  • 6 Stück Gewürznelken
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Pfeffer (frisch gemahlen)
  • 1 Prise Zimt (optional)
  • 1-2 EL Preiselbeermarmelade (zum Abrunden)

Anleitung:

  1. Kohl vorbereiten: Entfernen Sie die äußeren Blätter des Rotkohls, vierteln Sie ihn, entfernen Sie den harten Strunk und hobeln oder schneiden Sie den Kohl in sehr feine Streifen (ca. 2-3 mm).
  2. Zwiebeln anschwitzen: Erhitzen Sie das Butterschmalz im Schmortopf. Geben Sie die gewürfelte Zwiebel hinzu und dünsten Sie sie bei mittlerer Hitze glasig.
  3. Karamellisieren: Streuen Sie den braunen Zucker über die Zwiebeln und lassen Sie ihn kurz karamellisieren, bis er leicht duftet.
  4. Ablöschen: Gießen Sie den Apfelessig und den Rotwein hinzu und lassen Sie die Flüssigkeit auf die Hälfte reduzieren.
  5. Kohl und Äpfel hinzufügen: Geben Sie den fein geschnittenen Rotkohl und die Apfelwürfel in den Topf. Rühren Sie alles gut um, sodass der Kohl mit der Essig-Rotwein-Mischung benetzt wird.
  6. Würzen und Flüssigkeit: Füllen Sie die Wacholderbeeren, Nelken und Lorbeerblätter in ein Mulltuch. Fügen Sie das Gewürzsäckchen, die Brühe, Salz und Pfeffer hinzu.
  7. Schmoren: Bringen Sie den Kohl einmal zum Kochen. Reduzieren Sie dann die Hitze auf die niedrigste Stufe. Der Rotkohl sollte nur leicht simmern. Decken Sie den Topf fest ab und lassen Sie ihn 60 bis 90 Minuten schmoren. Rühren Sie gelegentlich um.
  8. Gewürze entfernen: Entfernen Sie das Gewürzsäckchen und die Lorbeerblätter.
  9. Abschmecken: Rühren Sie die Preiselbeermarmelade unter. Schmecken Sie den Kohl mit zusätzlichem Salz, Pfeffer und Essig oder Zucker ab.
  10. Servieren: Der Rotkohl kann sofort serviert werden, schmeckt aber am besten, wenn er am Vortag zubereitet und vor dem Servieren nochmals erhitzt wird.