Zutaten:

  • 2 Stück Alte Semmeln (vom Vortag, ca. 100g)
  • 250 ml Rinder- oder Gemüsebrühe (heiß)
  • 30 g Butter (ungesalzen)
  • 1 EL Weizenmehl (Type 405/550, gehäuft)
  • 4–6 EL Frischer Kren (Meerrettich, frisch gerieben)
  • 100 g Sauerrahm (oder Crème fraîche)
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Schuss Weißweinessig (oder Apfelessig, ca. 5 ml)
  • Salz (Nach Geschmack)
  • Weißer Pfeffer (Nach Geschmack)

Anleitung:

  1. Die Semmeln in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Die heiße Brühe über die Semmelwürfel gießen und 30 Minuten abgedeckt ziehen lassen, bis die Semmeln die Flüssigkeit vollständig aufgesogen und eine breiartige Masse gebildet haben.
  2. Die Meerrettichwurzel schälen und sofort fein reiben. Den geriebenen Kren beiseite stellen.
  3. In einem Stieltopf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Das Mehl zügig einrühren und 1–2 Minuten unter ständigem Rühren anschwitzen (weiße oder helle Einbrenne). Die Masse darf keine Farbe annehmen.
  4. Die eingeweichte Semmel-Brühe-Masse zur Einbrenne geben und mit dem Schneebesen kräftig verrühren, bis eine glatte, dicke Sauce entsteht. Die Masse kurz aufkochen lassen, dann die Hitze reduzieren. Bei Bedarf (wenn die Sauce zu dick ist) einen kleinen Schuss Brühe oder Milch nachgeben.
  5. Den Topf vom Herd nehmen. Den Sauerrahm, den frisch geriebenen Kren, Salz, Pfeffer, Zucker und Essig einrühren. Wichtig: Die Sauce nach der Zugabe des Krens nicht mehr kochen lassen, da die Schärfe sonst verloren geht. Gründlich abschmecken und die Würzung gegebenenfalls korrigieren.
  6. Den Semmelkren warm servieren, typischerweise zu gekochtem Rindfleisch (Tafelspitz).