Plätzchen Rezept: Mürbe Ausstechplätzchen
- Zeit: Aktiv 15 Minuten, Passiv 70 Minuten, Gesamt 85 Minuten
- Geschmack/Textur: Buttrig zart mit einem mürben "Snap" beim Abbeißen
- Perfekt für: Weihnachtliches Backen mit Kindern oder als edles Geschenk
- Das ultimative plaetzchen rezept für zartes Weihnachtsgebäck
- Warum dieses Rezept so wunderbar funktioniert
- Analyse der wichtigsten Teigkomponenten
- Was Sie für das Backvergnügen benötigen
- Benötigte Utensilien für präzises Backen
- Der Weg zum perfekten buttrigen Gebäckglück
- Die Wissenschaft hinter dem Erfolg
- Fehlerbehebung bei klebrigem oder brüchigem Teig
- Mengenanpassungen für jede Gelegenheit
- Kreative Abwandlungen für abwechslungsreiche Plätzchen
- Mythen rund um den perfekten Mürbeteig
- Maximale Frische durch die richtige Lagerung
- Stilvolle Präsentation für festliche Anlässe
- Häufige Fragen
- 📝 Rezeptkarte
Das ultimative plaetzchen rezept für zartes Weihnachtsgebäck
Es gibt diesen einen Moment beim Backen, den ich absolut liebe: Wenn der Duft von kalter Butter und feinem Vanillezucker durch die Küche zieht und man weiß, dass der Ofen gleich kleine Goldstücke hervorzaubert.
Wir alle kennen die Enttäuschung, wenn die Plätzchen im Ofen verlaufen oder nach dem Backen steinhart sind. Ich habe jahrelang experimentiert, Teige weggeworfen und an den Verhältnissen gefeilt, bis ich bei dieser Formel gelandet bin.
Dieses plaetzchen rezept ist mein absoluter Liebling, weil es ohne Schnickschnack auskommt, aber durch kleine Kniffe in der Zubereitung ein Ergebnis liefert, das wie vom Profi Konditor schmeckt.
Der Teig lässt sich wunderbar ausrollen, klebt kaum und bietet die ideale Leinwand für Zuckerguss, Streusel oder puristischen Genuss. Vertrau mir, wenn du einmal die samtige Textur dieser Butterplätzchen probiert hast, willst du kein anderes Rezept mehr nutzen.
Was dieses Gebäck so besonders macht, ist die Balance. Wir suchen nicht einfach nur nach süßen Keksen, sondern nach dieser spezifischen Mürbe, die im Mund zerfällt.
In den folgenden Abschnitten zeige ich dir nicht nur, wie man die Zutaten zusammenmischt, sondern warum wir bestimmte Schritte gehen müssen, damit das Ergebnis jedes Mal ein voller Erfolg wird. Pack die Ausstecher aus, wir legen los!
Warum dieses Rezept so wunderbar funktioniert
Das Geheimnis eines erstklassigen Mürbeteigs liegt nicht im Glück, sondern in der Temperaturkontrolle und der richtigen Bindung der Zutaten. Wenn wir die Butter zu warm verarbeiten, verlieren die Plätzchen ihre Struktur und fetten im Ofen aus.
Durch die kalte Führung und das schnelle Kneten verhindern wir die Bildung von zu viel Klebereiweiß, was das Gebäck zäh machen würde.
- Lipid Isolierung: Kalte Butterwürfel umschließen die Mehlpartikel und verhindern, dass Flüssigkeit das Gluten zu stark aktiviert.
- Puderzucker Matrix: Im Gegensatz zu Kristallzucker löst sich Puderzucker sofort auf und sorgt für eine feinporige, seidige Oberfläche.
- Emulgierung durch Eigelb: Das Lecithin im Eigelb bindet Fett und Feuchtigkeit zu einer stabilen Masse, ohne den Teig durch zu viel Eiweiß zu festigen.
| Plätzchen Dicke | Ofen Temperatur | Backzeit | Optisches Signal |
|---|---|---|---|
| 3 mm (ca. 0.12 in) | 175°C (347°F) | 8-10 Minuten | Ränder ganz leicht goldbraun |
| 5 mm (ca. 0.2 in) | 175°C (347°F) | 11-13 Minuten | Matte Oberfläche, fester Kern |
| 7 mm (ca. 0.28 in) | 165°C (329°F) | 15-17 Minuten | Gleichmäßige Bräunung unten |
Ähnlich wie bei meinem DDRButterkekse rezept kommt es hier auf die Präzision an. Während die Butterkekse eher fest und knackig sind, zielt dieses Rezept auf eine maximale Mürbe ab, die fast schon schmilzt.
Analyse der wichtigsten Teigkomponenten
Um zu verstehen, warum deine Plätzchen manchmal gelingen und manchmal nicht, müssen wir uns die Rollen der einzelnen Akteure genauer ansehen. Es ist wie ein kleines Orchester, in dem jeder seinen Einsatz perfekt timen muss.
| Zutat | Wissenschaftliche Rolle | Profi Geheimnis |
|---|---|---|
| Weizenmehl (Type 405) | Liefert die Gerüststruktur | Nicht sieben, sondern locker aufschütteln für mehr Luftigkeit. |
| Kalte Butter | Trennt die Mehlschichten | In winzige Würfel schneiden und vor dem Kneten 10 Min. einfrieren. |
| Puderzucker | Verhindert grobe Poren | Sieben ist Pflicht, um Klümpchen in der Textur zu vermeiden. |
| Eigelb | Agiert als Bindemittel | Nur Größe L verwenden, um das Fett Feuchtigkeits Verhältnis zu halten. |
Jede dieser Komponenten erfüllt eine spezifische Aufgabe, um das typische Mundgefühl zu erzeugen, das wir bei einem guten Butterplätzchen erwarten. Wenn du die Butter durch Margarine ersetzt, wird der Schmelzpunkt verändert, was die gesamte Struktur beeinflusst.
Was Sie für das Backvergnügen benötigen
Für dieses klassische plaetzchen rezept verwenden wir nur die besten Grundzutaten. Achte darauf, dass die Butter wirklich frisch ist, da ihr Aroma im fertigen Keks im Vordergrund steht.
- 300 g Weizenmehl (Type 405) / ca. 10.6 oz: Die Basis für die Struktur. Warum das? Niedriger Proteingehalt sorgt für ein zarteres Endergebnis ohne unerwünschte Zähigkeit.
- 200 g kalte Butter / ca. 7.1 oz: In kleinen Würfeln vorbereitet. Warum das? Erzeugt beim Backen winzige Fetttaschen, die für die mürbe Textur verantwortlich sind.
- 100 g Puderzucker / ca. 3.5 oz: Fein gesiebt für die Süße. Warum das? Ermöglicht eine extrem glatte Oberfläche, ideal für spätere Dekorationen.
- 1 Prise Meersalz: Ein unverzichtbarer Geschmacksverstärker. Warum das? Hebt die buttrigen Noten hervor und balanciert die Süße des Zuckers perfekt aus.
- 1 Eigelb (Größe L): Für die Bindung und Farbe. Warum das? Sorgt für eine satte gelbe Farbe und eine reichhaltige, mürbe Konsistenz.
| Original Zutat | Ersatzmöglichkeit | Warum das funktioniert |
|---|---|---|
| Weizenmehl | Dinkelmehl (Type 630) | Ähnlicher Proteingehalt. Hinweis: Schmeckt leicht nussiger als Weizen. |
| Butter | Vegane Block Margarine | Hoher Fettanteil nötig. Hinweis: Verändert das typische Butteraroma spürbar. |
| Puderzucker | Birkenzucker (Xylit), fein gemahlen | Gleiches Volumen. Hinweis: Hat einen leicht kühlenden Effekt im Abgang. |
Falls du gerade keinen Puderzucker zur Hand hast, kannst du normalen Kristallzucker in einem Hochleistungsmixer fein mahlen. Das funktioniert meistens recht gut, auch wenn die Konsistenz nie ganz so staubfein wird wie beim gekauften Produkt.
Benötigte Utensilien für präzises Backen
Man braucht keinen High Tech Fuhrpark, aber ein paar Dinge machen den Unterschied zwischen Stress und Spaß in der Backstube aus. Vor allem eine gute Teigrolle ist Gold wert.
Zuerst solltest du eine große Rührschüssel und einen Handmixer oder eine Küchenmaschine (wie eine KitchenAid) bereithalten. Für das eigentliche Plätzchen Ausstechen mit Kindern empfehle ich verschiedene Formen aus Edelstahl, da diese sauberere Kanten schneiden als Plastikformen.
Ein Nudelhölz mit Distanzringen hilft dir dabei, den Teig absolut gleichmäßig auszurollen das ist wichtig, damit alle Plätzchen gleichzeitig fertig sind.
Zudem benötigst du Backpapier oder Silikonmatten und ein stabiles Auskühlgitter. Plätzchen garen auf dem heißen Blech nach, deshalb müssen sie zügig runter, sobald sie den Ofen verlassen. Ein schmaler Pfannenwender hilft dabei, die filigranen Formen unbeschadet zu bewegen.
Der Weg zum perfekten buttrigen Gebäckglück
Jetzt wird es ernst. Folge diesen Schritten genau, besonders was die Ruhezeiten angeht. Der Teig braucht diese Pausen, um sich zu entspannen und die Butter wieder zu festigen.
- Vorbereitung: Die Butter in ca. 1 cm große Würfel schneiden und für 10 Minuten in das Gefrierfach stellen. Hinweis: Kalte Butter ist das A und O für Mürbeteig.
- Trockenzutaten mischen: Das Mehl mit dem gesiebten Puderzucker und dem Salz in einer Schüssel kurz vermengen.
- Verreiben: Die eiskalten Butterwürfel zum Mehl geben und mit den Fingerspitzen oder dem Flachrührer schnell zu einer krümeligen Masse verarbeiten, bis sie wie grober Sand aussieht.
- Bindung: Das Eigelb hinzufügen und nur so lange kneten, bis sich der Teig gerade eben zu einer Kugel formen lässt. Nicht überkneten!
- Kühlphase: Den Teig flach zu einer Scheibe drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
- Ausrollen: Den Ofen auf 175°C (350°F) Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig auf einer leicht bemehlten Fläche ca. 3 mm dick ausrollen.
- Ausstechen: Beliebige Formen ausstechen und mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Backen: Die Plätzchen 8-10 Minuten backen, bis die Ränder ganz leicht Farbe annehmen. Sie dürfen in der Mitte noch weich erscheinen.
- Abkühlen: Das Blech aus dem Ofen nehmen und die Plätzchen 5 Minuten darauf ruhen lassen, bevor du sie auf ein Gitter umziehst.
Tipp vom Koch: Wenn du den Teig zwischen zwei Lagen Backpapier ausrollst, benötigst du kein zusätzliches Mehl. Das verhindert, dass die Plätzchen nach dem dritten Mal Ausrollen trocken und zäh werden.
Die Wissenschaft hinter dem Erfolg
1. Die 3-2-1 Formel für strukturelle Integrität
Das klassische Verhältnis von 3 Teilen Mehl, 2 Teilen Fett und 1 Teil Zucker bildet das Rückgrat der meisten Mürbeteige. Diese Balance garantiert, dass genügend Fett vorhanden ist, um die Mehlpartikel zu isolieren, während der Zucker für die nötige Karamellisierung und Struktur sorgt.
2. Kalte Hydratation statt Glutenentwicklung
Wenn Wasser (aus dem Eigelb) auf Mehl trifft, bilden sich Glutenstränge. Durch die eiskalte Butter, die die Mehlproteine physisch blockiert, halten wir diese Verbindung kurz. Das Ergebnis ist ein Gebäck, das nicht elastisch ist, sondern bei Druck förmlich zerbricht genau das, was wir wollen.
3. Puderzucker Matrix für seidige Oberflächen
Da Puderzucker eine viel größere Oberfläche als Kristallzucker hat, verteilt er sich gleichmäßiger im Fett. Beim Backen schmilzt er schneller und bildet eine feine, glasige Struktur, die die Feuchtigkeit im Inneren einschließt und außen für einen zarten Glanz sorgt.
Fehlerbehebung bei klebrigem oder brüchigem Teig
Selbst bei einem einfachen Butterplätzchen Rezept kann mal etwas schiefgehen. Meistens liegt es an der Temperatur oder an zu viel Liebe (sprich: zu langem Kneten).
Warum der Teig beim Ausrollen extrem klebt
Wenn der Teig an der Rolle oder der Arbeitsfläche klebt, ist die Butter zu warm geworden. Das passiert oft in gut geheizten Weihnachtsküchen. Lege den Teig einfach für weitere 20 Minuten in den Tiefkühler.
Vermeide es, Unmengen an Mehl einzuarbeiten, da dies das Verhältnis stört und die Plätzchen später trocken schmecken lässt. Ein Trick ist, die Arbeitsfläche ganz leicht mit Puderzucker statt Mehl zu bestäuben.
Warum die Plätzchen im Ofen ihre Form verlieren
Wenn deine Sterne nach dem Backen eher wie Wolken aussehen, war der Teig vor dem Backen nicht kalt genug. Das Fett schmilzt dann schneller, als die Struktur durch die Hitze fest werden kann.
Stelle das fertig belegte Blech vor dem Backen für 10 Minuten in den Kühlschrank oder nach draußen, wenn es kalt genug ist. Das fixiert die Form.
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Teig ist brüchig | Zu wenig Bindung/Fett | Ein paar Tropfen kaltes Wasser oder ein halbes Eigelb einkneten. |
| Plätzchen sind hart | Zu langes Kneten | Den Teig beim nächsten Mal nur so kurz wie möglich bearbeiten. |
| Gebäck ist zu blass | Temperatur zu niedrig | Ofen mit Thermometer prüfen; Temperatur um 10 Grad erhöhen. |
Checkliste für fehlerfreie Plätzchen: ✓ Butter erst im letzten Moment aus dem Kühlschrank holen. ✓ Teigreste nach dem Ausstechen erneut kühlen, bevor sie neu ausgerollt werden. ✓ Den Ofen immer mindestens 15 Minuten vorheizen.
✓ Plätzchen gleicher Größe auf ein Blech legen, um gleichmäßiges Garen zu garantieren. ✓ Das Eigelb wirklich erst ganz zum Schluss kurz unterarbeiten.
Mengenanpassungen für jede Gelegenheit
Dieses Rezept lässt sich wunderbar skalieren, egal ob du nur eine kleine Dose für dich oder den gesamten Kindergarten versorgen möchtest.
Halbiertes Rezept (ca. 27 Stück): Verwende eine kleine Schüssel und nimm ein kleines Eigelb (Größe S) oder verquirle ein großes Ei und nimm genau die Hälfte. Die Backzeit kann sich um 1-2 Minuten verkürzen, da die Masse im Ofen weniger Feuchtigkeit abgibt.
Verdoppeltes Rezept (ca. 110 Stück): Hier empfiehlt es sich, den Teig in zwei Chargen zu kneten, damit er nicht durch die Wärme der Küchenmaschine zu warm wird. Die Salzmenge musst du nicht exakt verdoppeln 1,5 fache Menge reicht völlig aus.
Arbeite beim Ausrollen unbedingt in Etappen und lass den restlichen Teig im Kühlschrank.
Backen im Vergleich: Obwohl der Ofen der Standard ist, fragen mich viele nach Alternativen.
| Methode | Zeit | Textur | Ergebnis |
|---|---|---|---|
| Klassischer Ofen | 9 Min. | Gleichmäßig mürbe | Perfekte Optik, ideal für Deko. |
| Heißluftfritteuse | 6 Min. | Etwas trockener | Gut für kleine Mengen; Vorsicht: Bräunt sehr schnell! |
| Pfanne (Stovetop) | 12 Min. | Keks artig, unten dunkler | Nur im Notfall; Plätzchen müssen gewendet werden. |
Kreative Abwandlungen für abwechslungsreiche Plätzchen
Wenn du das Grundrezept beherrscht, kannst du anfangen zu spielen. Das Aroma lässt sich mit minimalem Aufwand komplett verändern, ohne die Backeigenschaften zu ruinieren.
1. Die Schokoladen Variante
Ersetze 30 g des Mehls durch hochwertiges Backkakao Pulver. Füge zusätzlich einen Esslöffel Puderzucker hinzu, um die Bitterkeit des Kakaos auszugleichen. Das ergibt tiefdunkle, edle Plätzchen, die hervorragend mit weißem Zuckerguss harmonieren.
2. Zitrus Frische und Gewürze
Reibe die Schale einer Bio Zitrone oder Orange direkt in die Mehl Zucker Mischung. Für eine herbstliche Note kannst du einen Teelöffel Ceylon Zimt oder eine Prise Kardamom hinzufügen. Das verändert die Chemie des Teigs nicht, gibt ihm aber eine völlig neue Dimension. Für eine herzhaftere Variante, die fast an Pichelsteiner Ein herzhaftes rezept erinnert (natürlich nur im übertragenen Sinne der Tradition!), kannst du auch mit etwas Anis experimentieren.
Mythen rund um den perfekten Mürbeteig
Es kursieren viele Halbwahrheiten in den Küchen dieser Welt. Zeit, mit ein paar davon aufzuräumen, damit du mit echtem Wissen glänzen kannst.
"Man muss Mürbeteig stundenlang kneten, damit er geschmeidig wird." Das Gegenteil ist der Fall. Je mehr du knetest, desto mehr Wärme führst du zu und desto mehr Gluten entwickelt sich.
Ein guter Mürbeteig sollte "kurz" gehalten werden also nur so lange bearbeitet werden, bis er gerade so zusammenhält.
"Backpulver macht Plätzchen lockerer." Bei Ausstechplätzchen ist Backpulver oft der Feind der Ästhetik. Es lässt den Teig aufgehen, wodurch feine Konturen der Ausstecher verloren gehen. Ein echtes Butterplätzchen braucht keine Triebmittel, es lebt von seiner Dichte und Mürbe.
"Zucker ist nur für die Süße da." Zucker hat eine strukturelle Aufgabe. Er bindet Wasser und beeinflusst die Knusprigkeit. Wenn du den Zucker drastisch reduzierst, werden die Plätzchen oft eher brotig als mürbe.
Maximale Frische durch die richtige Lagerung
Nachdem du dir die Mühe gemacht hast, sollen die Plätzchen natürlich lange schmecken. Die richtige Lagerung entscheidet darüber, ob sie nach zwei Wochen noch wie frisch gebacken schmecken oder nach alter Pappe.
Lagerung: Bewahre die ausgekühlten Plätzchen in einer gut schließenden Blechdose auf. Lege zwischen die Schichten Pergamentpapier, damit die Verzierung nicht klebt. An einem kühlen, trockenen Ort halten sie sich problemlos 4 bis 6 Wochen.
Wenn sie zu hart werden, lege ein Stück Apfelschale mit in die Dose die Feuchtigkeit macht sie wieder weich (aber Achtung: alle 2 Tage kontrollieren!).
Einfrieren: Du kannst sowohl den rohen Teig als auch die fertig gebackenen (aber unglasierten) Plätzchen einfrieren. Der Teig hält sich 3 Monate, das Gebäck etwa 2 Monate.
Zum Auftauen die Plätzchen einfach bei Zimmertemperatur offen auf ein Gitter legen, damit sie nicht matschig werden.
Zero Waste Tipp: Zerbrochene Plätzchen oder Reste vom Ausstechen musst du nicht wegwerfen. Mahle sie fein und verwende sie als Boden für einen Cheesecake oder rühre sie unter Vanilleeis. Die Krümel sind auch ein tolles Topping für Schichtdesserts im Glas.
Stilvolle Präsentation für festliche Anlässe
Ein schönes plaetzchen rezept verdient eine ebenso schöne Präsentation. Es sind oft die kleinen Details, die aus einem Keks ein Erlebnis machen.
1. Der klassische Plätzchenteller
Richte die verschiedenen Formen und Farben (Schoko, Zitrone, Natur) sternförmig auf einem großen Teller an. Mische verschiedene Texturen kombinier dieses Rezept zum Beispiel mit einem Traditioneller Hefeteig rezept in Form von kleinen süßen Brötchen für den Adventskaffee. Ein paar Tannenzweige oder Zimtstangen dazwischen sorgen für das optische Highlight.
2. Als essbare Geschenkanhänger
Stich vor dem Backen mit einem Strohhalm ein kleines Loch in die Plätzchen. Nach dem Abkühlen und Verzieren kannst du ein hübsches Band durchziehen und sie an Geschenke hängen oder sogar an den Weihnachtsbaum. Das ist nicht nur nachhaltig, sondern sieht auch unglaublich liebevoll aus.
Profitipps vom Koch
- Gefrorene Butter reiben: Wenn du keine Lust auf mühsames Würfeln hast, friere die Butter am Stück ein und reibe sie mit einer groben Käsereibe direkt ins Mehl. Das sorgt für eine perfekte Verteilung ohne Erwärmung.
- Espresso Kick: Gib eine Prise Instant Espressopulver in den Teig (auch bei der hellen Variante). Man schmeckt den Kaffee nicht direkt, aber er vertieft das buttrige Aroma massiv.
- Zitronensäure Trick: Ein winziger Spritzer Zitronensaft im Teig sorgt dafür, dass das Gebäck noch mürber wird, da die Säure die Proteinstrukturen leicht aufbricht.
Backen ist mehr als nur Chemie es ist ein Stück Geborgenheit. Ich hoffe, dieses Rezept bringt dir genauso viel Freude wie mir und meiner Familie. Genieß den Duft in deiner Küche und lass es dir schmecken!
Häufige Fragen
Welche sind die Top 10 Plätzchen Rezepte?
Es gibt nicht DIE Top 10, aber beliebte Klassiker sind: Butterplätzchen, Vanillekipferl, Zimtsterne, Spekulatius, Lebkuchen, Spritzgebäck, Haferflockenplätzchen, Kokosmakronen, Florentiner und Linzer Plätzchen. Jedes Rezept hat seine eigene Magie, aber dieses hier bildet eine
wunderbare, mürbe Basis für viele Ausstechvarianten.
Welche Zutat darf in den meisten Weihnachtsplätzchen nicht fehlen?
Das ist ganz klar Butter. Sie sorgt nicht nur für den unverwechselbaren Geschmack, sondern ist auch entscheidend für die mürbe Textur, die auf der Zunge zergeht. Ohne Butter fehlt die zarte Konsistenz, die wir von guten Weihnachtsplätzchen erwarten.
Welche Zutaten brauche ich für Keksteig?
Grundlegend benötigst du Mehl, Butter, Zucker und Eigelb. Ein gutes Rezept wie dieses hier optimiert diese Basis mit kalter Butter und Puderzucker für maximale Mürbe und eine glatte Oberfläche, ideal für Dekorationen.
Welche 10 Weihnachtskekse sind die besten?
Die "besten" sind subjektiv, aber eine beliebte Auswahl umfasst: Zimtsterne, Vanillekipferl, Butterplätzchen, Spekulatius, Lebkuchen, Spritzgebäck, Haferflockenplätzchen, Florentiner, Linzer Plätzchen und Schokoladenplätzchen. Dieses Rezept hier ist ein fantastischer
Ausgangspunkt für viele dieser Varianten, besonders für die klassischen Butterplätzchen.
Wie mache ich den Teig mürbe?
Verwende kalte Butter und arbeite sie zügig ein. Der Schlüssel zur Mürbe liegt darin, die Glutenentwicklung im Mehl zu minimieren, indem die Butterpartikel die Mehlschicht umhüllen.
Wenig Kneten und ausreichende Kühlung sind ebenfalls entscheidend, ähnlich wie bei der Herstellung von {{Pizzateig Grundrezept für den perfekten Teig Original Rezept aus DDR}}.
Kann ich den Teig für Plätzchen einfrieren?
Ja, das ist eine ausgezeichnete Möglichkeit zur Vorbereitung. Du kannst den fertigen Teig flachgedrückt und gut verpackt für bis zu 3 Monate einfrieren. Zum Backen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen, dann ist er bereit für das Ausrollen.
Warum zerlaufen meine Plätzchen beim Backen?
Das liegt meistens daran, dass die Butter zu warm war, als du den Teig verarbeitet hast, oder der Teig nicht kühl genug war. Wenn die Butter zu schnell schmilzt, verliert der Teig seine Struktur.
Stelle den Teig nach dem Ausrollen und Ausstechen unbedingt nochmal für mindestens 15 Minuten kalt, bevor er in den Ofen kommt.
Platzchen Rezept
Zutaten:
Anleitung:
Nährwertangaben:
| Calories | 54 calories |
|---|---|
| Protein | 0.6 g |
| Fat | 3.1 g |
| Carbs | 6.0 g |
| Sugar | 1.8 g |
| Sodium | 8 mg |