Glutenfreie Waffeln mit Buchweizen in 35 Minuten

Glutenfreie Waffeln mit Buchweizen
Von Kiki JohnsonAktualisiert:
Diese glutenfreien Waffeln gelingen durch die Kombination aus Buchweizen und Tapiokastärke, die für die nötige Bindung sorgt.
  • Zeit: 15 Min Vorbereitung + 20 Min Backzeit
  • Geschmack & Textur: Nussig, außen knusprig und innen weich
  • Ideal für: Ein gemütliches Wochenend-Frühstück oder einen Brunch

Glutenfreie Waffeln

Es gibt kaum etwas Besseres als den Duft von warmem Zimt und frisch gebackenen Waffeln, der durch das ganze Haus zieht. Wenn der Teig im heißen Eisen aufzischt und die Ränder langsam goldbraun werden, weiß man, dass es gleich richtig lecker wird.

Diese glutenfreien Waffeln sind so konzipiert, dass sie nicht trocken werden, was bei glutenfreien Alternativen oft ein Problem ist. Sie haben eine schöne Substanz und halten den Belägen stand, ohne durchzuweichen.

Du kannst sie ganz entspannt vorbereiten, da der Teig in einer Schüssel entsteht und keine komplizierten Schritte erfordert. Einfach anrühren, backen und genießen.

Die Technik dahinter

Tapiokastärke: Sie ersetzt das Klebereiweiß des Weizens und sorgt dafür, dass die Waffeln außen eine knusprige Hülle bilden.

Buchweizenmehl: Dieses Mehl gibt den Waffeln ihre charakteristische Struktur und eine herrlich nussige Note.

MethodeZeitaufwandTexturIdeal für
Klassisch (dieses Rezept)35 MinKnusprig & nussigGenießer-Frühstück
Fertigmischung15 MinOft weicher/einheitlicherSchnelle Tage

Zutaten

ZutatWas sie bewirktBeste Alternative
BuchweizenmehlStruktur & GeschmackReismehl Mischung
TapiokastärkeKnusprigkeitMaisstärke
LeinsamenBindung (Ei Ersatz)Chia Samen

Die Einkaufsliste:

  • 125 g Buchweizenmehl (als glutenfrei gekennzeichnet) Warum? Sorgt für die nussige Basis und Festigkeit
  • 50 g Tapiokastärke Warum? Verhindert, dass die Waffeln zu weich werden
  • 1 TL Backpulver (glutenfrei)
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • ½ TL Vanilleextrakt
  • 25 g Kokosblütenzucker
  • 1 EL gemahlene Leinsamen Warum? Bildet mit Wasser ein Gel als Bindemittel
  • 3 EL Wasser
  • 280 ml ungesüßte Hafermilch
  • 50 g ungesüßtes Apfelmus Warum? Hält das Innere schön saftig
  • 40 g Kokosöl, geschmolzen und abgekühlt
  • 1 EL neutrales Öl (Rapsöl oder Kokosöl) zum Einpinseln

Benötigte Utensilien

Für dieses Rezept brauchst du keine teuren Geräte. Ein klassisches Waffeleisen, eine Rührschüssel und ein Schneebesen reichen völlig aus. Wenn du ein Modell mit auswechselbaren Platten hast, nimm die für belgische Waffeln, damit sie schön dick werden.

Zubereitung

Vorbereitung

  1. Gemahlene Leinsamen und 3 EL Wasser in einer kleinen Schüssel verrühren und 10 Minuten quellen lassen, bis die Mischung gelartig und leicht zäh ist. Hinweis: Das ist dein "Leinsamen Ei", das die Waffel zusammenhält.
  2. Das Waffeleisen auf mittlere bis hohe Stufe vorheizen, bis die Kontrolllampe erlischt.
  3. Buchweizenmehl, Tapiokastärke, Backpulver, Salz, Zimt und Kokosblütenzucker in einer Rührschüssel vermischen.

Teig anrühren

  1. Hafermilch, Leinsamen Ei, Apfelmus, Vanilleextrakt und das abgekühlte Kokosöl zu den trockenen Zutaten geben.
  2. Mit einem Schneebesen verrühren, bis ein glatter, dickflüssiger Teig entsteht, der langsam vom Löffel fließt. Checkpoint: Die Konsistenz sollte an dicke Sahne erinnern. Bleiben kleine Klümpchen, den Teig 1 Minute ruhen lassen und erneut rühren.

Ausbacken

  1. Das Waffeleisen dünn mit Öl einpinseln.
  2. Etwa 6 EL Teig pro Waffel in die Mitte des Eisens geben und den Deckel schließen.
  3. 3 bis 4 Minuten backen, bis der Dampf deutlich nachlässt, sich die Waffel leicht vom Eisen löst und die Oberfläche goldbraun ist.
  4. Die Waffel mit einer Gabel herausheben und auf den Gitterrost legen, nicht auf einen Teller. Hinweis: Auf dem Teller würden sie durch den eigenen Dampf schnell weich werden.
  5. Das Eisen vor jeder neuen Waffel kurz nachölen und die Schritte 7 bis 9 wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.

Was schiefgehen kann

Waffeln kleben am Eisen

Das passiert meistens, wenn das Eisen nicht heiß genug ist oder das Öl vergessen wurde. Die erste Waffel ist oft ein Testlauf, danach reguliert sich die Temperatur meist von selbst.

Innen noch feucht oder matschig

Wenn die Waffeln außen braun, aber innen noch zu weich sind, war die Hitze zu hoch. Reduziere die Stufe ein wenig und backe sie etwas länger.

Teig zu dick oder zu dünn

Die Saugfähigkeit von Mehl kann variieren. Wenn der Teig zu zäh ist, rühre einen Schluck mehr Hafermilch unter.

ProblemUrsacheLösung
Kleben am EisenZu niedrige TemperaturEisen vollständig vorheizen & nachölen
Matshiges InneresHitze zu hoch / zu kurz gebackenTemperatur senken, Backzeit verlängern
Zerfallen beim WendenLeinsamen Ei nicht gequollenTeig 10 Min ruhen lassen

Aufbewahren und Aufwärmen

Du kannst die Waffeln nach dem Abkühlen in einem luftdichten Behälter bei Zimmertemperatur etwa zwei Tage aufbewahren. Ich empfehle aber, sie direkt frisch zu essen.

Falls du welche übrig hast, friere sie einzeln eingefroren ein. Zum Aufwärmen ist der Toaster am besten, da er die Knusprigkeit zurückbringt. Die Mikrowelle macht sie leider weich.

Einfache Varianten und Austausch

Wenn du ein anderes glutenfreie Waffeln Rezept suchst, das vielleicht noch luftiger ist, kannst du mit Eischnee experimentieren. Für diese vegane Variante gibt es aber auch tolle Anpassungen:

Original ZutatErsatzWirkung
KokosblütenzuckerAhornsirupMildere Süße, Teig wird etwas flüssiger
HafermilchMandelmilchLeichter, mandelartiger Geschmack
ApfelmusZerdrückte BananeSüßer, fruchtigerer Geschmack

Für eine Version ohne zugesetzten Zucker kannst du den Kokosblütenzucker einfach weglassen und stattdessen mehr Apfelmus oder eine reife Banane nehmen.

Passende Begleiter

Für eine ansprechende Präsentation auf dem Teller setze ich auf einen gezielten Farbkontrast. Die goldbraune Farbe der Waffeln verträgt einige frische Akzente.

Diese drei Farbtupfer empfehle ich:

  1. Rot: Himbeeren oder Erdbeeren sorgen für eine spritzige Note und leichte Säure.
  2. Grün: Gehackte Pistazien oder frische Minzblätter machen das Arrangement lebendig.
  3. Weiß: Ein Tupfer Kokoscreme oder etwas Puderzucker für den klassischen Look.

Falls du es lieber fruchtig magst, sind Apfelwaffeln mit Zimt eine tolle Alternative. Für eine herzhafte Variante harmonieren Avocadoscheiben und eine Prise Chiliflocken wunderbar mit der nussigen Basis.

Häufige Fragen

Wie bereitet man glutenfreie Waffeln zu?

Vermische Buchweizenmehl, Tapiokastärke, Backpulver, Salz, Zimt und Kokosblütenzucker. Rühre danach Hafermilch, Leinsamen-Ei, Apfelmus, Vanilleextrakt und Kokosöl unter und backe die Waffeln goldbraun aus.

Was kann man statt Mehl nehmen für Waffeln?

Verwende eine Mischung aus Buchweizenmehl und Tapiokastärke. Diese Kombination ersetzt Weizenmehl und sorgt für die nötige Bindung und Struktur des Teigs.

Wie kann ich glutenfreie Waffeln mit Quark machen?

Nein, das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Dieses Rezept verzichtet komplett auf Quark und nutzt stattdessen Apfelmus sowie Leinsamen für die Feuchtigkeit und Bindung.

Sind diese Waffeln auch für Kinder geeignet?

Ja, sie sind absolut kindergeeignet. Da sie rein pflanzlich, glutenfrei und mild gewürzt sind, schmecken sie auch den kleinsten Gästen.

Warum sollten die Waffeln auf einem Gitterrost abkühlen?

So verhinderst du, dass die Waffeln durch austretenden Dampf weich werden. Die Luftzirkulation auf dem Gitter sorgt dafür, dass sie außen schön knusprig bleiben.

Können die fertigen Waffeln bei Zimmertemperatur gelagert werden?

Ja, das ist möglich. Bewahre sie in einem luftdichten Behälter auf, damit sie frisch bleiben und nicht austrocknen.

Glutenfreie Waffeln mit Buchweizen

Glutenfreie Waffeln mit Buchweizen Rezeptkarte
4.5 / 5 (8 Bewertungen)
Vorbereitungszeit:15 Min.
Garzeit:20 Min.
Portionen:6 Portionen
Kategorie: FrühstückKüche: Deutsch
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Zutaten:

Anleitung:

Nährwerte
Pro Portion
Kalorien
229 kcal
% Tagesbedarf*
Fett 10.8 g
   davon gesättigte Fettsäuren 6.2 g
Natrium 96 mg
Kohlenhydrate 32.2 g
   Ballaststoffe 2.9 g
   davon Zucker 6.1 g
Eiweiß 3.5 g
* Der Tagesbedarf bezieht sich auf eine Ernährung mit 2.000 Kalorien.
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